Wie ein Messerstich in die Ferse!




So wird der Fersenschmerz von Betroffenen häufig beschrieben.

Was Sie tun können

Eine einzelne Maßnahme führt bei der Behandlung von Fersenschmerzen fast nie zum Erfolg. So wie immer mehrere Faktoren für die Entstehung von Fersenschmerzen verantwortlich sind, so bedarf es auch der Kombination mehrerer Behandlungsmaßnahmen, die letzten Endes zum Erfolg führen. Ein systematisches Vorgehen nach einem sinnvollen Konzept hat sich bewährt:
Die Verdachtsdiagnose Fersensporn wird durch eine seitliche Röntgenaufnahme des Fersenbeins bestätigt. Weitergehende Diagnostik ist bei den eindeutigen Beschwerden und Befunden normalerweise nicht notwendig. In der überwiegenden Anzahl der Fälle wird der Fersenschmerz oder schmerzhafte Fersensporn konservativ behandelt. Wird ein Fersensporn im Rahmen einer Röntgenuntersuchung zufällig entdeckt, bereitet aber keine Beschwerden, so ist auch keine Behandlung erforderlich. Das vorrangige Ziel jeder Behandlung ist nicht die Beseitigung des Fersensporns, sondern die Beseitigung der schmerzauslösenden entzündlichen Veränderungen.

An arrow hitting an Achilles heel on a red circle background

Behandlungskonzept:

  1. Druck und Zug an der schmerzenden Stelle reduzieren. Dehnungsübungen, Silicon-Fersenpolster, Einlagenversorgung und Gewichtsreduktion
  2. Physikalische Behandlungsmaßnahmen ergänzen die Behandlung, durch ihre entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung.  Kälteanwendung, Wärmeanwendung, TENS, Stosswellentherapie (ESWT), Röntgen-Reizbestrahlung
  3. Medikamentöse Behandlung. Bei Bedarf werden entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente empfohlen
  4. Operative Behandlung gilt als Ultima ratio und ist nur extrem selten erforderlich

Was unsere Leserinnen und Leser empfehlen:

Die langfristige Prognose in der Behandlung des Fersensporns, bzw. des Fersenschmerzes ist gut. Bis zu 90% der Betroffenen erfahren innerhalb von einigen Wochen bis Monaten eine deutliche Besserung oder gar Schmerzfreiheit. Der Behandlungserfolg hängt mit entscheidend davon ab, ob es gelingt die Druck- und Zugbelastung der Ferse für den erforderlichen Zeitraum oder auf Dauer zu reduzieren.




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