Ursachen, Risiken und Auswirkungen eines Senk-Spreizfuß

Wenn die stabilisierenden Strukturen wie Muskel, Sehnen und Bänder des unteren Sprunggelenks überlastet sind, knickt der Fuß nach innen ein.

Durch Abweichungen der Beinachsen wie X- und O-Beine sind durch Übergewicht wir die Fußfehlstellung begünstigt.

Die verschiedenen Gewebe haben in gewissem Umfang die Möglichkeit, sich vermehrten Belastungen anzupassen. Wird aber aus vermehrter Belastung eine Überlastung, dann kann der Körper das nicht mehr kompensieren.

Etwa durch Übergewicht kommt es neben Instabilität im unteren Sprunggelenk auch zu Abflachungen des Längs- und des Quergewölbes. Der Fuß versucht immer, sich dem Untergrund anzupassen.

Im Kindesalter kann der Knickfuß mit spielerischer Fußgymnastik, evtl. Krankengymnastik und auch Einlagen gut behandelt werden.

Beim Erwachsenen besteht die Gefahr, dass sich aus dem lockeren Knickfuß ein schmerzhafter, kontrakter Knickfuß entwickelt. Der Fuß ist dann in seiner etwas verdrehten Fehlstellung fixiert und kann nicht mehr gerade aufgesetzt werden.

Daraus resultieren Schmerzen im Bereich der Fußsohle und der inneren und äußeren Knöchelregion. Die nachteiligen Folgen der ständigen Fehlbelastung übertragen sich die benachbarten Gelenke bis hin zur Wirbelsäule. Aus der Fehlstellung bei einem Knickfuß können letztendlich Schmerzen im Sprunggelenk, im Knie, in der Hüfte und sogar im Rücken entstehen.