Fersensporn behandeln – Aber wie?


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Eine einzelne Maßnahme führt bei der Behandlung von Fersenschmerzen, die eine Entzündung auf Grund eines Fersensporns zur Ursache haben, fast nie zum Erfolg.

So wie immer mehrere Faktoren für die Entstehung von Fersenschmerz verantwortlich sind, so bedarf es auch der Kombination mehrerer Behandlungsmaßnahmen, die letzten Endes zum Erfolg führen. Ein systematisches Vorgehen nach einem sinnvollen Konzept hat sich bewährt:

Behandlungskonzept:

1. Druck und Zug an der schmerzenden Stelle reduzieren: Dehnungsübungen, Silicon-Fersenpolster, Einlagenversorgung und Gewichtsreduktion.

2. Physikalische Behandlungsmaßnahmen ergänzen die Behandlung, durch ihre entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung. Kälteanwendung, Wärmeanwendung, TENS, Stosswellentherapie (ESWT), Röntgen-Reizbestrahlung.

3. Medikamentöse Behandlung: Bei Bedarf werden entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente empfohlen.

4. Operative Behandlung gilt als Ultima ratio und ist nur extrem selten erforderlich, sollten andere Behandlungsmaßnahmen nicht ausreichen oder nicht wirken.

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